Moritzbastei Leipzig

Moritz­bas­tei Leipzig, Universitätsstraße 9, 04109, Leipzig

Öffnungszeiten
Café:
Mo-Fr ab 10 Uhr
Sa ab 12 Uhr
So ab 9 Uhr

Ticketshop:
Mo-Fr 12 - 18 Uhr

Weitere Öffnungszeiten zu div. Veranstaltungen

0341 702590

Web: www.moritzbastei.de
  • Preiskostenloser Eintritt, außer bei Veranstaltungen

Die Moritzbastei, kurz „MB“ genannt ist der einzige erhaltene Teil der Stadtbefestigung von Leipzig. Sie wurde als Bastion unter der Leitung von Hieronymus Lotter in den Jahren 1551–1554 nach Zerstörung des Vorgängerbaus im Schmalkaldischen Krieg errichtet und nach dem Kurfürsten Moritz von Sachsen benannt.

Nachdem sie bereits im Dreißigjährigen Krieg erstmals erstürmt wurde, verlor die Moritzbastei im Siebenjährigen Krieg ihre militärische Funktion. Sie diente fortan als Lager für Handelswaren und als Arbeitsstätte für Glockengießer, Schwefelzieher und Buchdrucker.
1796 bis 1834 wurde auf den Mauern der zerstörten Moritzbastei die erste konfessionslose Bürgerschule Deutschlands durch den Architekten Johann Carl Friedrich Dauthe errichtet. Während der Völkerschlacht bei Leipzig (1813) wurden in der Schule verwundete russische Soldaten untergebracht. 1875 wurde die Bürgerschule in eine „Höhere Schule für Frauenberufe“ umgewandelt. Sie trug den Namen „St. Annen-Schule“.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Schule durch einen Bombenangriff zerstört. Schutt und Reste des zerstörten Baus wurden in die Gewölbe der Bastei gefüllt. An der Stelle der ehemaligen Moritzbastei entstand ein mit Sträuchern und jungen Bäumen überwachsener Hügel.

1973/1974 entdeckten Studenten auf der Suche nach geeigneten Räumen für einen Studentenclub die Reste der Moritzbastei. Sie überzeugten die Universität und die Stadt vom Wiederaufbau. Im Jahr 1974 wurde die Moritzbastei an die Studenten der Karl-Marx-Universität (heute Universität Leipzig) übergeben. In 150.000 unbezahlten Arbeitsstunden wurden rund 40.000 Kubikmeter Schutt entfernt. 30.000 Studenten arbeiteten während der Bauphase an der Moritzbastei, darunter auch die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Von 1979 bis 1993 wurde sie von der Universität Leipzig als deren Studentenclub betrieben. Seit 1993 wird sie im Auftrag der Stiftung Moritzbastei durch eine GmbH als Kulturzentrum bewirtschaftet.

In den letzten Jahren gastierten hier Künstler aus aller Welt, aber auch mit regionalen Projekten arbeitete die Moritzbastei zusammen. Der Anteil an studentischem Publikum ist hoch, über 100 Studenten jobben in der „MB“.
In den historischen Räumen der Moritzbastei kann man also Heute lecker essen, irgendeine Veranstaltung genießen oder bei Musik „abtanzen“. In der Coctailbar „Fuchsbau“ gibt es außerdem die billigsten Cocktails der Stadt.



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