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Autor: Randall Munroe

Verlag: Albrecht Knaus

Sonstiges: Übersetzt von Ralf Pannowitsch.

Seitenzahl: 368

  • Preisca. 10 €

What if? Was wäre wenn? Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen

Randall Patrick Munroe, geboren 1984 in Easton, Pennsylvania, interessierte sich schon in frühen Jahren für Comicstreifen und arbeitete für die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA an Robotern. Er erreichte den Studienabschluss als Physiker, aber er wurde im Oktober 2006 von der NASA nicht verlängert. Seitdem arbeitet er in Vollzeit an dem Webcomic xkcd (http://xkcd.com), diesen startete er bereits 2005. Der Stil von xkcd ist recht einfach. Die Personen sind als Strichmännchen dargestellt und ihre Umgebung ist ebenfalls mit Strichen gezeichnet. Munroe finanziert das Ganze mit dem Verkauf von Merchandiseartikeln wie Kleidung, Poster und Aufklebern.

Seit Juli 2012 gibt es „what if“ (http://what-if.xkcd.com), dort können Leser absurde hypothetische Fragen stellen und Munroe beantwortet diese wissenschaftlich. Zwischen den Antworten findet man auch immer wieder seine Strichmännchen-Zeichnungen die die Antworten erklären oder unterstützen. Das Buch „What if“ enthält eine Auswahl von Munroes Lieblingsantworten und neue Antworten, die bis dato nicht auf der Webseite waren.

Trotz oder gerade wegen der ernsten Beantwortung der Fragen ist das Buch sehr humorvoll. Es hat mich gefesselt und ich wollte es beim Lesen gar nicht aus der Hand legen. Auf eine einfache Frage wie: „Was würde passieren, wenn man einen Föhn in eine luftdichte Box von 1 x 1 x 1 Meter steckt, einschaltet und laufen lässt?“ würde wahrscheinlich jeder mit 1-2 Sätzen antworten. Aber nicht Randall Munroe, er schreibt auf 8 ½ Buchseiten dazwischen mit Strichzeichnungen versehen, was passieren kann. Dabei erhöht er die Wattzahl des Föhns ins Unermessliche und am Ende brennt die Erde. Auch bei Fragen wie: „Wie viel Macht-Energie kann Yoda erzeugen?“ Wird die Antwort von Munroe auf 3 ½ Seiten wissenschaftlich korrekt berechnet. Übrigens wer Yoda nicht kennt, ist wohl ohne „Krieg der Sterne“ (Star Wars) aufgewachsen.

Man kann also viel in seinem Buch lernen und mir sind viele Sachen davon im Kopf geblieben. Es war nicht grundlos Spiegel-Bestseller. Das 3 Zentimeter dicke Buch mit seinen 368 Seiten, ist schon sehr dick und zählt nicht mehr als Taschenbuch. Aber das Buch ist sehr kurzweilig und man hat es sehr schnell durchgelesen. Die einfachen Strichzeichnungen dazwischen kann man gut verstehen und sie sind meist sehr lustig. Ich hoffe, es gibt bald eine Fortsetzung des Buchs!


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